Verein ist mehr als nur gemeinsam radfahren. Bei uns gibt es zum Beispiel noch Hallentraining, Feste, Vereins-Challenges, Spaß, Trainingslager, Gemeinschaft, Unterstützung und vieles mehr...
Wir organisieren uns vereinsintern über die App KLUBRAUM.
Am 22. November wurde wieder das RIG Familienfest gefeiert. Dabei wurden die Neumitglieder, Ehrenmitglieder und all jene, die besondere Erfolge vorweisen können geehrt.
Das anschließende BINGO-Spiel hat schon Tradition und es gibt immer sehr hochwertige, manchmal auch ulkige Preise, zu gewinnen.
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Bei strahlendem Sonnenschein startete vergangenen Sonntag um 11:06 Uhr die Europameisterschaft im Gravel in Avezzano, Italien. Die Strecke war extrem anspruchsvoll: 30 Kilometer pro Runde mit jeweils 450 Höhenmetern, gespickt mit tief-losem Schotter, steinigen Flachstücken und Abfahrten, die mit Stufen und grobem, losen Schotter beinahe Mountainbike-Charakter hatten.
Viele Fahrer aus der Elite setzten daher kurzfristig auf breite Reifen bis 50mm - Volker jedoch war mit 40mm unterwegs. Bereits in der ersten Runde konnte er sich gemeinsam mit einem österreichischen Fahrer vom Feld absetzen. Während dieser in den Abfahrten Vorteile hatte, spielte Volker seine Stärke am Berg aus. Am entscheidenden Anstieg zog er davon und baute seinen Vorsprung aus. Richtung Ziel noch einmal alles an Körnern raushauend was noch da war, ließ er sich auch auf den letzten Kilometern nicht mehr einholen.
Mit einem komfortablen Abstand von über vier Minuten auf die Verfolger erreichte Volker Schlegel das Ziel - ein starker Auftritt bei der Europameisterschaft, der mit einem fulminanten Sieg in seiner Altersklasse belohnt wurde!
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Am 21. Februar und 24. März 2025 geht es in der Mundologia-Reihe...
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Über den Winter findet wieder das RIG Hallentraining mit Heinz Kuper statt...
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Gestern fiel bei eisigen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt der Startschuss zum UCI Granfondo Vosges im französischen La Bresse.
Volker war in einer Gruppe von 16 Fahrern, darunter 5 aus seiner Altersklasse. Von Beginn an war klar: Die eher flachen Anstiege würden auf dieser Strecke kaum eine Selektion herbeiführen. Daher entschied sich Volker für eine taktisch kluge Strategie – mit einem Angriff rund 18 Kilometer vor dem Ziel, an einem drei Kilometer langen Anstieg, setzte er energisch von der Gruppe ab. Dabei distanzierte er nicht nur seine unmittelbaren Konkurrenten, sondern die komplette Gruppe. Was folgte, war ein langes Solo mit ungewissem Ausgang: Auf eine leicht abschüssige Passage folgte der finale zehn Kilometer lange Anstieg ins Ziel. Der Druck der Verfolgergruppe war spürbar, doch Volker hielt dem stand. Mit beeindruckender Ausdauer und mentaler Stärke verteidigte er seinen Vorsprung bis zur Ziellinie – und feierte am Ende einen überlegenen Sieg in seiner Altersklasse. Das hervorragende Resultat wurde durch einen 78. Gesamtrang unterstrichen. Mit diesem Erfolg sicherte sich Volker nicht nur den Klassensieg, sondern auch die Qualifikation für die UCI Granfondo Weltmeisterschaft – ein verdienter Lohn für eine superstarke Leistung bei einem der renommiertesten Jedermann-Rennen Europas. Wir gratulieren unserm Vereinsmitglied Volker zu diesem hervorragenden Ergebnis und wünschen ihm eine weiterhin so erfolgreiche Rennsaison!
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Bei der Europameisterschaft im französischen Saint Felicien in der Ardeche konnte sich Marc Reifferscheid den Europameistertitel im MedioFondo in seiner Altersklasse M50 sichern. Das Rennen über 130 km und 2700 hm wurde als Massenstartrennen aller Altersklassen ausgetragen. Marc konnte als einziger Fahrer seiner Altersklasse auf den ersten 40 km das hohe Tempo der Spitzengruppe der jüngeren Rennfahrer mitgehen und erarbeitete sich dadurch schnell einen Vorsprung von ca. 3 Minuten auf seinen stärksten Konkurrenten, den Europameister der letzten beiden Jahre Wladimiro d‘Ascenzo aus Italien. Dann rutschte Marc bei regennasser Fahrbahn auf einer Abfahrt weg und kam zu Fall. Er konnte das Rennen aber sofort mit nur ein paar Schürfwunden fortsetzen. Als größtes Handycap stellte sich dann heraus, das der elektronische Schalthebel für die Schaltung hinten Defekt war, was zur Folge hatte, dass Marc nur noch auf zwei Gängen fahren konnte: 54:15 und 40:13. Mit dieser viel zu schweren Übersetzung kämpfte sich Marc im Solo über die verbleibenden 90 km und ca. 1800 hm mit Anstiegen bis zu 8% Steigung und behauptete seinen Vorsprung von am Ende noch knapp 2 Minuten vor seinem ärgsten Widersacher.
Abgekämpft aber überglücklich fuhr Marc dann nach 4 h 4 min als neuer Europameister über die Ziellinie.